Gedankliche Abschweifungen

Ganz oft sitze ich da, überkreuze meine Beine, denke an dich und an das, was ich gerne mit dir anstellen würde.

Stelle mir vor, wie du vor mir kniest, ich dir dein Halsband anlege und in mir das Kribbeln aufsteigt. Ich kann förmlich erahnen, dass du schon vor Glück strahlst, obwohl du zu Boden blickst und auf dein Signal wartest.
„Hoch“ sage ich dann unbetont und dein Stolz ist dir ins Gesicht geschrieben.

Wie wunderschön du in diesen Momenten bist; aber das sage ich dir natürlich nicht. Nicht jetzt und vor allem nicht so.

Meinen rechten Zeigefinger fädele ich durch den Ring deines Halsbands und ziehe dich rücklings gen Boden, wo ich dich anweise, so wie du bist, – nackt – liegen zu bleiben.
„Ja, meine Göttin“, kommt es leise aus dir heraus und ich kann mir mein halbes Lächeln nicht verkneifen. So schnell wie es kommt, verschwindet es aber auch. Bevor ich den Raum verlasse binde ich dir noch ein Tuch um deine Augen.

Ich hauche einen Kuss auf deine Nasenspitze, vermutlich kaum merklich für dich, für mich aber schon ein festes Ritual. So gehe ich dann und lasse dich liegen.

Was wohl dieses mal alles auf dich zukommen wird?

Leise kicher ich in mich hinein und freue mich wie ein kleines, dominantes Kind darauf, dass du wieder zu mir kommst.

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